Aus dem Plus Size Model Leben, zu plus size und fashion
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LEIDER KANN ICH MIR ARTIKEL IN „DIE WELT“ NICHT MACHEN WIE SIE MIR GEFALLEN

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Ich bin wütend. Und fassungslos. Und irritiert. Und scheinbar schreibt sichs dann am besten denn eigentlich habe ich zum bloggen gerade weniger Zeit als ichs gern würde aber DAS muss kommentiert sein!

Antifeministische Fatshaming Kackscheisse

Ich fange mal von Anfang an, ja tatsächlich finde ich dass wir den Körpermerkmalen anderer Menschen mindestens Wertungsfrei und wenn das nicht geht gerne positiv gegenüber stehen sollten. Wir können für uns entscheiden was wir schön finden, uns für uns selbst wünschen, und was wir persönlich und subjektiv weniger brauchen. Heisst aber weder dass das nach aussen getragen muss, noch dass irgendetwas davon die absolute Wahrheit wäre.
Ich bin mir sehr sicher viele würden sich in meinem doch recht umfangreichen Körper nicht wohl fühlen, andere schon. Das tut aber nichts zur Sache denn Feen, Kobolde und „Wünsch dir was“ gibts nur im Märchen, daher ist nur entscheidend wie ich mich fühle, was ich wiederum wesentlich entspannter erfühlen könnte wenn nicht 24/7 vermeindliche Schönheitsideale auf mich einwirken. Es geht also nicht darum andere für ein Merkmal zu feiern sondern es geht darum sie dafür zu feiern dass sie sich feiern! Sich zu freuen dass Personen sich angenommen haben obwohl Werbung zB alles dafür tut dass dies erschwert wird.

Und ja ich und viele der Bodypositivitybewegung der ich angehöre fordern, und zwar dass wir so sein können wie wir wollen. Und ich finds schon ziemlich lustig wenn ich lese dass „schon wieder über Körper geredet werden muss“ , denn das wird es doch die ganze Zeit. Wann wurde denn einmal nicht (zumeist der weibliche) Körper politisiert, moralisiert, von ihm abhängig gemacht wieviel Kompetenz der Mensch inne hat, und bewertet?

Und zu Pippi Langstrumpf: Abgesehn davon dass ich dieses Buch liebe und dass es ganz exemplarisch für feministische (punk) Literatur steht, ist es doch tatsächlich so: Ja ich versuche, als politische Frau die ich bin, tatsächlich alles um die Welt so zu gestalten wie sie mir gefällt. Was ist schlecht daran? Sollen wir alle auf ewig zuhause ins Kissen weinen und „Fuck The System!“ schreien aber nichts tun? Ich bin der tiefsten Überzeugung, das alles was du tust oder eben nicht tust politische Handlung ist, und da will ich doch lieber was bewirken. Und wenn durch meinen Blog, meinen Laden, und allem anderen was ich mache, nur eine einzige Frau auf den Gedanken kommt dass sie doch ok ist wie sie ist, feiere ich das tatsächlich. Mit Pauken und Trompeten! (und Karottenkuchen)

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