All about Ina

about_inaholub

 

Ich habe den Blog begonnen weil ich Lust hatte zu schreiben, meinen Vintage Laden zu promoten und mich mit anderen auszutauschen die auch Interesse an Styling, Vintage und Plussize Themen haben, aber auch um Ina Holub nochmehr als Marke zu etablieren.

Wie das eben so ist lässt sich oft erst eine Richtung erkennen wenn man begonnen hat und so war das auch bei mir. Ich habe schnell gemerkt, mit dem klassischen Konzept eines Fashionblogs hat das nichts zutun. Erst wollte ich eben bewusst nicht dass mein Blog zu politisch wird aber bald hab ich gemerkt dass mich nur diese Themen so interessieren dass ich auch am Ball bleibe.

Ich schreibe im Grunde über meine Lebensrealität, als dicke, queere, femme Frau, die Vintage liebt, ihren Job liebt (jeden davon) und sich über Gendermarketing, und Sexismen aufregt, jetzt mal in sehr kurzer Form. Mein Blog soll dazu beitragen dass Menschen wie ich sichtbarer werden, das Plussize in der Gesellschaft ankommt und ich meine nicht als eine lustige Quotendicke ohne Sexappeal oder als Versagerin in einer Scripted Reality Show. Ich habe gelernt meinen Körper zu lieben, er ist das Gefäß in dem meine Gedanken und meine Seele Platz haben, und in meinem Fall ists eben recht geräumig. Dass Frauen und deren Körper ständigem Tadel und Kritik ausgesetzt sind widert mich an, genauso wie Castingshows aller Art und ich hatte aufgrund dieser Strukturen lange damit zu kämpfen nicht dem klassischen Schönheitsideal zu entsprechen.
Sehr geholfen hat mir dabei eine Bewegung die sich unter anderem bodypositivity nennt, und im Prinzip ganz einfach dafür steht sich seinen Körper erstens zurück zu holen, selbstbestimmt zu sein, sich nicht von der Vorstellung Anderer wie man auszusehen hat zu sehr vereinnahmen zu lassen und sich selbst anzunehmen wie man ist.

Ich bin Stylistin, arbeite manchmal als Plus Size Model und habe einen wunderschönen kleinen Laden für Vintagekleidung in Wien. Ich liebe Musik, vorallem elektronische und Rap, politische Comics, Karottenkuchen, selbstbewusste Menschen, Makeup, mich zu inszenieren und immer wieder neu zu erfinden und Virginia Woolf.

 

(Foto: Anthony Kurtz)

2 Kommentare

  1. Pingback: Tränen auf der Lieblingsmensch – mankannsichauchueberallesaufregen

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